1989 haben sich Frauen in der Kreuzkirche erstmals zum gemeinsamen Frühstück getroffen. In 20 Jahren wurde 150 mal gefrühstückt und über praktische Themen aus christlicher Sicht referiert. „Damals kamen 25 Frauen zu unseren Treffen“, erinnert sich die Leiterin Angela Werth. Heute sind es zwischen 100 und 120 Frauen, die sich acht Mal im Jahr zusammen finden.
Entstanden ist die Idee bei Frauen, die sich regelmäßig zu einem Gebetsfrühstück am heimischen Esstisch zusammenfanden. Als sich immer mehr Frauen für dieses Treffen interessierten, waren die privaten Wohn- und Esszimmer bald zu klein. Damals kam der Gedanke auf, in Gemeinderäume umzuziehen und die Veranstaltung für einen größeren Kreis von Frauen zu öffnen, die ebenfalls Interesse haben über persönliche Glaubens- und Lebensfragen nachzudenken. Bei der Referentenauswahl ist dem Vorbereitungsteam wichtig, dass ein persönlicher Glaubensbezug erkennbar wird. Die Themenauswahl zeigt eine große Spannbreite von praktischen Fragestellungen, Lebensbildern, Erfahrungen über das Leben als Christ in verschiedenen Kulturen und eigenen Glaubensfragen wie - Umgang mit Kränkungen, Depressionen, Stress und hilfreiche Kommunikation. Aber auch Humor, eine guten Zeiteinteilung und der Umgang im Miteinander werden thematisiert.
Die Referate sollen nach Angaben von Angela Werth die Teilnehmerinnen ermutigen, auch auf Themen zu schauen, „die weh tun und nicht leicht sind, aber deswegen zum Leben mit Gott ermutigen“. Die Besucherinnen sollen in angenehmer Atmosphäre ins Gespräch kommen. Nicht nur in der Kreuzkirche wurde gefrühstückt, auch die Stadthalle war bereits Veranstaltungsort.
Beim 150. Frauenfrühstück am Donnerstag, 4. Juni, um 9.30 Uhr wird Musik und Literatur im Mittelpunkt stehen. Die Autorin Christina Brudereck (Essen) und der Pianist Benjamin Seipel (Köln) präsentieren ihr Programm „2Flügel". Während des Programms wird eine Kinderbetreuung angeboten. Es wird um einen Kostenbeitrag zum Frühstück und das Programm von 4 Euro gebeten.

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