

In den letzten drei Wochen haben die Schüler mit ihren Lehrerinnen Anja Eilers-Fiedler (Sozialpädagogik) und Katharina Bosch (Hauswirtschaft) das Fest als gemeinsames Projekt vorbereitet. „Zunächst haben wir theoretisch Grundkenntnisse vermittelt und Ideen zum praktischen Umsetzen erarbeitet und erprobt“, berichtet Eilers-Fiedler. Die Herausforderung dabei sei gewesen, gemeinsame Interessen von Kindergartenkindern und Senioren zu finden und mit geeigneten Aktionen zu begleiten. „Wir wollten damit das Miteinander von älteren Menschen und Kindern fördern und Gemeinde enger zusammenführen“, so Eilers-Fiedler. Die 25 Schüler haben deshalb ein Märchen von der kleinen Wolke ausgewählt und deren Darstellung eingeübt, Verkleidungen erstellt, Musikstücke und Gesang geprobt, Dialoge für Handpuppen verfasst, Spiele gesucht und eine Bühnendekoration erstellt. In der Hauswirtschaft haben die Jugendlichen mit Frau Bosch überlegt, welche Kuchen und Gebäckstücke für das Generationenfest passen, welche Getränke auf den Tisch kommen, wie sie das Buffet aufbauen und die Tische dekorieren.
Beim Lied „Wir sind die Sternenflieger“ reißen etwa 35 Kinder und Senioren ihre Hände in die Höhe und singen und bewegen sich begeistert mit. Zum Schluss zeigen sich Lehrer und Schüler zufrieden mit dem Nachmittag, den auch die Senioren als gelungen empfinden. Annemarie Schmutzler bringt es für die Senioren auf den Punkt. In einer Zeit, in der die Generationen oft gegeneinander sind, kommen die Schüler und verbinden Jung und Alt miteinander. Dafür muss sie den Schülern ihren Dank aussprechen. Und sie gibt den jungen Leute noch einen Rat mit: Aus den Erfahrungen der älteren Generation können junge Menschen lernen.