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Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar

Fisch mit Schriftzug: Evangelisch in Wetzlar

Neue Bezirksgrenzen - Aufteilung notwendig wegen Pfarrstellenreduktion

 Kreuzkirche mit Turm und Gemeindehaus

Pfarrer Süß: Neue Aufteilung notwendig wegen Pfarrstellenreduktion

Die Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar ändert ihre Bezirksgrenzen. Wie der Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrer Jörg Süß, in einem Schreiben an die betroffenen Mitglieder mitteilt, reagiert die Gemeinde damit auf die Reduktion der Pfarrstellen von sieben im Jahr 1994 auf derzeit vier Pfarrstellen. Betroffen ist vor allem der Bezirk Kreuzkirche, in dem die Zahl der Pfarrstellen von drei auf eine gekürzt wurde.

Mit den neu gezogenen Bezirksgrenzen sei gewährleistet, dass ungefähr gleich viele Gemeindeglieder zu jedem Pfarrbezirk gehören. Zur Evangelischen Kirchengemeinde Wetzlar gehören die Bezirke Dom, Heilig-Geist (mit Hospitalkirche), Gnadenkirche und Kreuzkirche (mit Magdalenenkirche im Westend). Ihr gehören rund 11.000 Gemeindemitglieder an.

Für einige Gemeindemitglieder bedeutet die neue Aufteilung, dass für sie in Zukunft ein anderer Pfarrer Ansprechpartner ist, als bislang. Bisher endete der Bezirk Dom im Westen an der Bergstraße. Künftig werden ihm auch einige Straße jenseits bis zur Helgebachstraße angehören.

Kirchenmitglieder in den Straßen um den Sturzkopf werden dem Bezirk Gnadenkirche zugeschlagen. Pfarramtlich zuständig ist nun Pfarrer Christian Silbernagel.

Zu den Grenzänderungen hat die Kirchengemeinde eine Gemeindeversammlung durchgeführt, deren Besucher den Änderungen laut Pfarrer Süß zustimmten. Wer weiterhin zum Bezirk Kreuzkirche gehören möchte oder sich mit Pfarrer Süß persönlich verbunden fühlt und darauf Wert legt, pastoral von ihm begleitet zu werden, kann das per Telefon (06441 – 9443-39) an das Evangelische Gemeindeamt mitteilen. Diesem Wunsch werde entsprochen, so Süß.

Foto: Rühl