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Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar

Fisch mit Schriftzug: Evangelisch in Wetzlar

Kindertagesstätte Silhöfer Aue wird 50

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Seit 50 Jahren gibt es eine evangelische Kindertagesstätte im Wetzlarer Westend. Das Jubiläum wird im Erntedankgottesdienst am Sonntag, 4. Oktober, um 9.30 Uhr in der Magdalenenkirche gefeiert.

Begonnen hat die Kindergartenarbeit bereits einige Jahre zuvor in einer alten Holzbaracke an der Lahn. Am 4. September 1950 stiftete die Firma Leitz diese Baracke an der Braunfelser Straße der Evangelischen Kirchengemeinde. Sie wurde in der neu entstehenden und sich vergrößernden Siedlung „Silhöfer Aue“ für Gottesdienste, Bibelstunden, Gemeindeversammlungen und Treffen von Kindern und Jugendlichen genutzt. Am 5. Dezember 1951 wurde in der Leitz-Baracke die Kindertagesstätte Silhöfer Aue als Notkindergarten in Betrieb genommen.

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Die Gründung geschah innerhaln von nur 20 Tagen. Annemarie Schermuly, die den Kindergarten bis 1958 leitete, betreute etwa 40 Kinder im christlichen Sinn. Schnell erkannte man jedoch die Mängel am Standort zwischen der Lahn und der verkehrsreichen Braunfelser Straße. Auch die sanitären Anlagen waren für so viele Personen unzureichend. Deshalb gab es 1956 Überlegungen den Kindergarten zu schließen. So sah die Kirchengemeinde die Notwendigkeit einen anderen Standort zu finden. Im November 1957 wurde mit dem Bau eines neuen Gemeindezentrums am Fuß des Kalsmunts begonnen. Direkt neben der Magdalenenkirche enstand schließlich eine neue Kindertagesstätte mit einem großen Freigelände. Im Januar 1959 wurde die Kindertagesstätte unter Leitung von  Ingeborg Neumann eingeweiht. Sie betreute mit einer Kinderpflegerin und gelegentlich mit einer Praktikantin bis zu 60 Kinder. Improvisieren war an der Tagesordnung, da es wenig Spielmaterial gab. Im Frühjahr 1962 bekam sie eine dritte Kraft zur Seite gestellt.

Heute hat die Einrichtung eine Aufnahmekapazität von 50 Kindern und wird von Ingrid Gröschler geleitet. Durch die stark veränderte pädagogische und soziale Arbeit werden  auch Räume im nahelegenen Gemeindehaus genutzt.

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