Direkt zur zweiten Navigationsebene, fallls vorhanden.Direkt zum Seiteninhalt

Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar

Fisch mit Schriftzug: Evangelisch in Wetzlar

Telefonseelsorge bildet wieder neue Mitarbeiter aus

Telefonseelsorge

Die ökumenische Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar bildet im kommenden Jahr wieder ehrenamtliche Mitarbeiter aus. Interessierte erhalten nach Angaben der beiden Leiter, dem evangelischen Pfarrer Wolfgang Schinkel und dem katholischen Pastoralreferenten Gerhard Schlett, eine fundierte, etwa 160 Stunden umfassende Ausbildung nach bundesweiten Standards.

Die Ausbildungsgruppe wird sich regelmäßig in Gießen treffen. Dabei werden die künftigen Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger durch Selbsterfahrung und Rollenspiele mit der Praxis der Gesprächsführung vertraut gemacht und so auf ihren Dienst vorbereitet.

Unter anderem soll sich jeder in der Ausbildung eigener Stärken und Schwächen bewusst werden, eigene Reaktionsmuster und Grenzen persönlicher Belastbarkeit wahrnehmen. Auch Realitätssinn, Fremdwahrnehmung und die Grundlagen der Telefonseelsorge wie Verschwiegenheit, Respekt und Wertschätzung sowie Anonymität sind Themen in der Gruppenarbeit.

Banner Telefonseelsorge

Die Kosten der Ausbildung, für die derzeit noch Plätze frei sind, werden von den kirchlichen Trägern übernommen. Im Gegenzug verpflichten sich die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mindestens zwei Jahre bei der Telefonseelsorge monatlich 15 Stunden Dienst, davon ein Mal 5 Stunden Dienst in der Nacht, zu übernehmen. Nach Angaben von Schlett brauche die Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar rund 70 Mitarbeiter, um den Dienst rund um die Uhr auf Dauer zu sichern.

In der Telefonseeslorge Gießen-Wetzlar engagieren sich rund 50 ehrenamtliche Mitarbeiter und gewährleisten dadurch in der Region von Friedberg bis Alsfeld und von Limburg bis Herborn rund um die Uhr den Dienst am Telefon, Tag und Nacht für ein Einzugsbereich von fast einer Millionen Menschen. Im vergangenen Jahr klingelten die bundeseinheitlichen Nummern 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 in der Region über 18.000 Mal. Bundesweit gibt es über 100 Telefonseelsorgestellen, die unter dem Motto „Sorgen kann man teilen“ ihre Dienste anbieten.

Träger der ökumenischen Einrichtung sind die beiden evangelischen Kirchenkreise Wetzlar und Braunfels (Evangelische Kirche im Rheinland), die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau sowie die beiden katholischen Bistümer Mainz und Limburg.

Männer und Frauen, die sich für die Ausbildung interessieren, können unter der Telefonnummer 0641 33009 (Anrufbeantworter) Kontakt mit der Telefonseelsorge aufnehmen. Die Meldungen werden gesammelt und die Telefonseelsorge ruft innerhalb der nächsten Wochen zurück, um erste Fragen zu beantworten.

Weitere Informationen unter: