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Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar

Fisch mit Schriftzug: Evangelisch in Wetzlar

Hospitalkirche wird mit neuen sakralen Gegenständen verschönert

Die Leipziger Künstler Dirk Lüde und Markus Zink übergeben Taufstein, Lesepult und Antependium an Pfarrer Dr. Siegfried Meier.

Taufstein, Lesepult und Antependium in Dienst gestellt

Im Gottesdienst am Pfingstsonntag in der Hospitalkirche (an der Lahn) wurden neue sakrale Einrichtungsgegenstände in den Dienst gestellt. Die Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar hat bei dem Leipziger Künstlerehepaar Agnes Gensichen und Markus Zink einen Taufstein, ein Lesepult und ein Antependium (verzierten Pultbehang) in Auftrag gegeben. Wie Zink am Freitag bei der Übergabe erläuterte, haben die beiden bestehende Elemente der barocken Kirche aus dem Jahr 1764 übernommen. Der Taufstein mit einem Fuß aus Eiche und auch das Lesepult nehmen die Farbe der Bänke und des Altarraums auf. Die Messingschale des Taufsteins ist eingebettet in Lahn-Marmor, aus dem beispielsweise die Altarplatte gefertigt ist. Trotz modernen Materials haben die beiden Künstler nach eigenen Worten versucht, durch Formen und Farben Bezüge zum historischen Kirchenraum herzustellen.

Gensichen und Zink haben bereits eine Andachtsecke in der Hospitalkirche erstellt. Sie waren auch an der Umgestaltung des Gemeindezentrums Heilig Geist, der Kreuz- und auch der Magdalenenkirche beteiligt.

Bild: Die Leipziger Künstler Dirk Lüde und Markus Zink übergeben Taufstein, Lesepult und Antependium an Pfarrer Dr. Siegfried Meier.