Direkt zur zweiten Navigationsebene, fallls vorhanden.Direkt zum Seiteninhalt

Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar

Fisch mit Schriftzug: Evangelisch in Wetzlar

Viel Lob für engagierte Kindertagesstätte Franzenburg

Die Kinder durften beim Jubiläumsfest der Kindertagesstätte zwei Autos nach Herzenslust mit Fingerfarben bemalen.

200 Besucher feiern 50-jähriges Bestehen

Die Mädchen und Jungen durften nach Herzenslust mit bunten Fingerfarben zwei ausrangierte Autos bemalen. Dazu wurde eigens ein Teil der Straße „Am Anger“ in Büblingshausen für Stunden gesperrt. Die Malaktion war einer von vielen Programmpunkten zum 50-jährigen Bestehen der evangelischen Kindertagesstätte Franzenburg. Begonnen hatte die Betreuung von Mädchen und Jungen einst in einer Baracke aus der Kriegszeit. Vorne wurde Kirche gehalten, hinten war der Kindergarten eingerichtet. 1961 wurde dieses Provisorium beendet und ein Neubau in der Straße „Franzenburg“ mit viel Freifläche zum Spielen eingeweiht. Bürgermeister Manfred Wagner (SPD) würdigte die Arbeit der Erzieherinnen von damals bis heute. An der Entwicklung der Kindertagesstätte könne man die gesellschaftliche Entwicklung in diesem Bereich gut nachempfinden. Zunächst sei es um mehr Platz gegangen, später um inhaltliche Fragen und heute gehe es um das Unterbringen von Kindern ab dem ersten Lebensjahr. Seit August nimmt die Kindertagesstätte in einer eigenen Gruppe bis zu 10 Mädchen und Jungen dieser Altersgruppe auf. Bei aller Entwicklung gehe es auch um die Finanzierbarkeit der Maßnahmen. Das Geld der Stadt sei hier gut angelegt, wo es um die Zukunft gehe.

Die Vorschulkinder führen das Stück „Hanni Hase“ vor, der einen Freund sucht.

Pfarrer Jörg Süß als Vorsitzender des Presbyteriums der Kirchengemeinde Wetzlar lobte, dass nicht nur außen „Evangelische Kindertagesstätte“ drauf stehe. Dieser Inhalt werde in der Franzenburg auch gelebt. Die Kirchengemeinde und die evangelischen Kindertagesstätten der Stadt haben der Leiterin Ingrid Hof und ihrem neunköpfigen Team eine Sitzbank für Erwachsene und eine zweite für Kinder überreicht.
Weitere Grußworte in der Gnadenkirche übermittelten Ingeborg Heitmann, Leiterin des Kindergartenausschusses der Evangelischen Kirchengemeinde Wetzlar, Karl Hedderich für die Büblingshäuser Ortsvereine und die erste Leiterin der Kindertagesstätte in der Franzenburg, Eva Bengelsdorf. Sie hatte 50 Paar große und kleine Socken gestrickt, deren Verkaufserlös der Einrichtung zu Gute kommen soll. Ebenso sprach Pfarrer Christian Silbernagel ein Grußwort. Der Büblingshäuser Pfarrer hatte im Erntedankgottesdienst die Predigt ganz auf das junge Publikum abgestimmt. Gemeinsam mit seiner Handpuppe entfaltete er den biblischen Text. Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte spielten den Besuchern die Schöpfung vor.
Musikalisch gestalteten die Chorgemeinschaft Harmonie unter Leitung von Matthias Zipp und Kirchenmusikdirektor Joachim Eichhorn die Feier mit.

Pfarrer Silbernagel predigt mit seiner Handpuppe, die gewohnt freche Fragen stellt oder Antworten gibt.

Die Straße am Anger war während des Festes zu einer Spielstraße umfunktioniert. Marieluise Ritter vom Frankfurter Figurentheater begeisterte die Mädchen und Jungen als Clown. Die Vorschulkinder ernteten den Applaus der Erwachsenen bei der Vorführung des Stückes „Hanni Hase“, der sich auf die Suche machte und fragte „Willst du mein Freund sein?“ Nach vielen Enttäuschen endlich fand er einen Freund. Die Gäste waren zum Mittagessen und auch zum Kaffee und Kuchen eingeladen. Den Abschluss bildete ein Luftballonstart vor der Gnadenkirche, bei dem die Kinder Grüße vom Jubiläumsfest in alle Welt schickten.