Direkt zur zweiten Navigationsebene, fallls vorhanden.Direkt zum Seiteninhalt

Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar

Fisch mit Schriftzug: Evangelisch in Wetzlar

Chronik der Magdalenenkirche

Die Geschichte der Magdalenenkirche in der Silhöfer Aue beginnt wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. 1950 geht es los in einer alten Baracke des Optik-Unternehmens Leitz.

1950

Am 4. September 1950 überlässt die Unternehmer-Familie Leitz der Evangelischen Kirchengemeinde Wetzlar eine Holzbaracke am Lahnufer in der Braunfelser Straße auf dem Holzplatz der Ernst-Leitz-Werke. Am 24. September 1950 wird die Baracke als Notkirche eingeweiht. In der neu entstehenden und sich vergrößernden Siedlung Silhöfer Aue dient sie fortan für Gottesdienste, Bibelstunden, Gemeindeversammlungen und für die Kinder- und Jugendarbeit. Während der Woche hat der evangelische Kindergarten hier sein Domizil.


1953
Im Januar beschließt das Presbyterium die Anschaffung einer Glocke. Am 12. August wird ein Glockenstuhl bei der Kirche eingeweiht. Bis November 1958 dient die Baracke als Gottesdienstraum mit 50 Sitzplätzen.


1954

Für den Bezirk Silhöfer Aue wird zum 1. Januar eine Pfarrstelle eingerichtet, die fünfte in Wetzlar.


1956

Am 21. Mai überimmt Pfarrer Herbert Weber die Pfarrstelle in der Silhöfer Aue bis zum Eintritt in den Ruhestand 1988.



1957

Baubeginn für die neue Kirche - heute Magdalenenkirche - am Röderberg im November.

1958
Im Magdalenenhäuser Weg wird am 1. Advent - 30. November -
in Anwesenheit von Superintendent Gustav Biesgen eine Kirche eingeweiht, die heute den Namen Magdalenenkirche trägt.

 

1960
Am 13. Mai erhält die Kirche eine Orgel
der Firma August Hardt und Sohn in Möttau (heute Stadtteil von Weilmünster).


1962
Oberhalb des Kindergartens wird das Pfarrhaus errichtet. Pfarrer Weber, der bis dahin provisorisch in zwei Räumen der Küsterwohnung lebte, zieht ins Pfarrhaus ein.


1963
Die Wetzlarer Gesamtgemeinde wird in drei Gemeinden: Dom, Hospital- und Kreuzkirche geteilt.


1964
Das Presbyterium der Kreuzkirchengemeinde tritt im März erstmals zusammen. Dazu gehört auch die Gemeinde um die Kirche in der Silhöfer Aue.


1978
Die Magdalenenkirche erhält einen Anbau mit Gruppenraum, Küche und sanitären Anlagen.

1988
Pfarrer Herbert Weber geht nach 34 Jahren Dienst an der Magdalenenkirche in den Ruhestand.


1989
Pfarrer Jörg Süss wird Nachfolger von Herbert Weber im Gemeindebezirk 2: Silhöfer Aue.


1995
Die Kirche in der Silhöfer Aue erhält am 20. Januar den Namen Magdalenenkirche.


1995
Die Grenzen der drei Gemeindebezirke werden neu geordnet.


1998
Die Gemeinde feiert das 40-jährige Bestehen der Magdalenenkirche am 1. Advent, 29. November.


2001
Die Magdalenenkirche erhält eine Photovoltaikanlage, die im Frühjahr 2008 wesentlich erweitert wird.


2001
Die Gemeinde an der Magdalenenkirche zieht für drei Monate in ein Missionszelt, weil das Gotteshaus renoviert wird


2002
Magdalenenkirche erhält einen Lebensbaum in Kreuzform.


2006
Die drei Wetzlarer Innenstadt-Gemeinden Dom-, Heilig-Geist- und Kreuzkirche fusionieren zur Evangelischen Kirchengemeinde Wetzlar.